Aneta Juhaniaková
Unterstützen Sie mich auf meinem Weg nach Oxford und darüber hinaus!

Als 22-jährige Studentin im Fach Philosophy & Economics strebe ich danach, mich mit tiefgründigen Fragestellungen zur Menschheit und ihrem Verhältnis zur Realität auseinanderzusetzen. Dieses Jahr eröffnet sich mir die Möglichkeit, dies an der Universität Oxford zu verwirklichen.
Was möchte ich mit dem Studium in Oxford erreichen?
Ich möchte mich der jungen Generation von Akademikern anzuschließen, die daran arbeiten, die Philosophie wiederzubeleben und die Zivilgesellschaft im Mitteleuropa des 21. Jahrhunderts zu fördern, indem sie die Philosophie künftigen Politikern, Wissenschaftlern, Ärzten, Anwälten und all jenen zugänglich machen, die darauf vorbereitet sein sollen, schwierige Fragen zu stellen und zu beantworten. Dieses Jahr wurde ich als Gaststudentin der Philosophie für das akademische Jahr 2025/26 am Pembroke College der Oxford Universität angenommen, das weltweit nur acht solcher Studenten zugelassen hat. Die Annahme dieses Angebots wäre ein Sprungbrett auf meinem Weg zur Philosophie.
Philosophie ist das Streben, die Wahrheit zu erkennen, ihr den Vorrang vor der Macht zu geben, zu suchen – und das Gefundene zu bewahren. Sie bietet die Fähigkeit, sorgfältig zu denken und in einen Dialog mit den geistigen Schöpfern unseres kulturellen Erbes zu treten. Sie bringt eine analytische Perspektive ein, die emotional aufgeladene Diskussionen entschleunigt und es so ermöglicht, die Prinzipien zu hinterfragen, auf die sich der heutige gesellschaftliche Diskurs oft blind und gewaltsam stützt. Ich glaube, dass dieses Bemühen die öffentliche Debatte kultiviert und so Populismus und emotionale Überhitzung in sensiblen gesellschaftlichen Fragen entgegenwirkt.
Warum Oxford?
- Tutoriensystem: Im Rahmen des Programms verfasst man wöchentlich zwei Essays, die in intensiven Gesprächen mit einem Akademiker hinterfragt werden. Dadurch wird ein außergewöhnliches Maß an individueller Aufmerksamkeit durch Akademiker geboten, das eine dialektische Lehrmethode ermöglicht–einen Gedankenaustausch, der für die Schärfung des philosophischen Denkens essenziell ist.
- Philosophisches Paradies: Oxford hat eine lange philosophische Tradition. Seit fast einem Jahrtausend wird es von den einflussreichsten Denkern geleitet. Der genius loci von Oxford atmet durch Geistesgrößen wie J.H. Newman, G.E.M. Anscombe oder J.R.R. Tolkien.
- Akademische Exzellenz: Oxford gilt als die beste aller Universitäten, auch über Gruppen mit unterschiedlichen Weltanschauungen hinweg, was der Philosophie ein Ansehen verschafft, das ihr anderswo fehlt. Der enge Kontakt mit Akademikern und begabten Kommilitonen aus aller Welt eröffnet die Möglichkeit, Philosophie auf professionellem und hervorragendem Niveau zu betreiben.
Folgende Personen unterstützen meine Bemühungen:
“Aneta verbindet analytische Fähigkeiten, soziale Werte, kritisches Denken und Kreativität in herausragender Weise. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit Freude anspruchsvolle oder zum Nachdenken anregende Themen aller Art diskutiert, seien sie nun angewandt, abstrakt, grundlegend oder hochgradig mathematisch. Sie hat alle Merkmale eines echten Philosophen. Ich bin davon überzeugt, dass ein Jahr in Oxford ein Sprungbrett für ihre intellektuelle Entwicklung sein wird.”

Prof. Dr. Olivier Roy
Co-Leiter des Fachbereichs Philosophie an UBT
Co-Direktor des Studiengangs Philosophy and Economics, BA

Mgr. Martin Luterán, MJur, MPhil, DPhil
Rektor des Anton-Neuwirth-Kollegs
„Jungen Slowaken zu einer Ausbildung von Weltrang zu verhelfen, könnte eine der besten Investitionen in die Zukunft unseres Landes sein. Wir müssen intelligente und kluge junge Menschen unterstützen, die bereits in jungen Jahren inspirierende Persönlichkeiten sind. Solche Persönlichkeiten sind sich auch ihrer Verpflichtung gegenüber ihrem Land bewusst und haben den Mut, die Ausdauer und die Kreativität, Wege zu finden, diese Verpflichtung zu erfüllen. So wie ich Anet kenne, weiß ich, dass sie eine solche Persönlichkeit ist und ihr Studium nicht nur zu ihrem eigenen Nutzen, sondern auch zum Nutzen vieler anderer und zum Wohl der Slowakei einsetzen wird.“
„Aneta ist für mich ein Synonym für Intelligenz, ehrliche Arbeit und Zielstrebigkeit. Das ist eine starke Kombination, die sie mit dem Wunsch verbindet, hilfreich zu sein. Ich glaube, dass sie mit ihrer Leidenschaft für das Lernen und die Wissenschaft die Welt zum Besseren verändern wird. Das tut sie bereits.“

Miroslava Duranková
Mitbegründerin und CEO der Great Works Academy
Meine Mentorin von Anton-Neuwirth-Kolleg

Mag. Theol. Miroslav Házy
Leiter des CM-Austauschprogramms
„Ich kenne Anet von unserem katholischen CM-Austauschprogramm, durch das sie ein halbes Jahr am Don-Bosco-Gymnasium in Essen verbracht hat. Seitdem engagiert sich Anet in unserem CM-Programm bei der Organisation von Veranstaltungen für unsere neuen Kandidaten und ist auch im Alumni-Team aktiv. Anet ist eine tief religiöse, intelligente junge Frau, die sich bemüht, ihren Glauben authentisch zu leben. Ich habe sie von Anfang an als eine Person wahrgenommen, die die Wahrheit in breiteren und tieferen Zusammenhängen sucht und sich nicht scheut, dabei kritisch zu denken.“
Mein Weg
Gymnasium von Jur Hronec
Ich besuchte das höchstrangige Gymnasium in der Slowakei. Ich nahm an Debattierwettbewerben teil, gewann mehrere Preise und qualifizierte mich für das Nationalteam des internationalen Wettbewerbs Public Policy Forum. Neben dem Debattieren habe ich mich intensiv mit Mathematik beschäftigt und erreichte bei der slowakischen und tschechischen Eignungsprüfung eine Platzierung im 96. Perzentil. Dank des CM-Austauschprogramms verbrachte ich ein Semester an einem Gymnasium in Deutschland.




Leidenschaft für Philosophie
Allmählich taten sich in mir Fragen auf, die über das Debattieren hinausgingen, und ich vertiefte mich in philosophische Bücher. Das Lesen führte zum Schreiben von Essays, und ich gewann zwei Jahre hintereinander den ersten und zweiten Platz beim Sofia National Essay Contest in der Slowakei.
Anton-Neuwirth-Kolleg (KAN)
Mein einjähriges Studium am KAN hat meine Liebe zur Wahrheit entfacht. Ich erlebte eine persönliche Bekehrung zum Katholizismus und baute mein Weltbild von Grund auf neu auf. Es entfachte in mir den Wunsch, die Wirklichkeit des Menschen zu erkennen und zur Beantwortung wichtiger Fragen beizutragen. Ich habe im Laufe des Jahres 56 Essays geschrieben und war der einzige Preisträger am Ende des akademischen Jahres 2022/23.

Philosophy and Economics (P&E)
Mit dem Wunsch, die Realität des Menschen aus allen Perspektiven zu erforschen, bewarb ich mich an der Universität Bayreuth, der einzigen deutschen Universität, die ein P&E-Programm anbietet. Hier lernte ich, den Kopf in den Wolken, aber die Füße auf dem Boden zu behalten. Dank meines akademischen Erfolgs wurde mir sowohl von der mathematischen als auch von der philosophischen Fakultät eine Hiwi-Stelle angeboten. Derzeit bin ich als studentische Hilfskraft beim Lehrstuhl Philosophie im Bereich Erkenntnistheorie angestellt, wo ich außerdem Tutorien unterrichte.

Cusanuswerk-Stipendium
In meinem ersten Studienjahr wurde ich in das Cusanuswerk-Stipendienprogramm aufgenommen, ein deutsches Stipendium für begabte und sozial engagierte Studenten, das an 1 % der Studenten in Deutschland vergeben wird. Nur dank der Unterstützung des Cusanuswerks ist ein Studium in Oxford für mich denkbar.

Freiwilligenarbeit
Verstand braucht auch Herz. Darum bin ich immer bemüht, die Gemeinschaften, denen ich gehöre, ehrenamtlich zu unterstützen. Während der Schulzeit, zum Beispiel, war ich Animateurin bei Salesianer-Camps und half bei der Organisation des Hanus-Tage Festivals in Bratislava. Später wurde ich Teil des CM-Austausch-Teams und letztes Jahr habe ich KAN als akademische Praktikantin unterstützt.

Freizeit
Ich glaube an die Allround-Areté, geistig wie körperlich–ohne Sport ginge es nicht. Mein Lieblingsgebirge ist die slowakische Mala Fatra. Ich habe zudem viele Jahre lang Badminton gespielt, und jetzt spiele ich Ultimate Frisbee. Außerdem veranstalte ich wöchentliche Lese- und Diskussionstreffen zu Theologie und Philosophie mit.
Sammlungsziel
Ich möchte Sie um Hilfe bei den Studiengebühren bitten, die sich seit dem Brexit verdreifacht haben und nun 45.815 £ (54.520 €) kosten. Stipendien, meine Familie und meine eigenen Ersparnisse werden zusammen meine Lebenshaltungskosten (21,1 % der Gesamtkosten) und einen Teil der Studiengebühren (34,1 % der Gesamtkosten) decken, so dass ich 30.914 € (44,7 % der Gesamtkosten) benötige. Oxford bietet keine Stipendien für Gaststudenten an, und nach dem Brexit gibt es keine Möglichkeit, ein günstiges Studiendarlehen von der britischen Regierung zu erhalten. Stipendien aus dem Ausland konzentrieren sich meist auf Nicht-EU-Länder und Entwicklungsländer, und in meinem Heimatland, der Slowakei, sind die Fördermöglichkeiten nur wenig entwickelt.
Trotz zweier Nebenjobs im letzten Semester und drei bereits zugesagter Stipendien verbleibt noch eine erhebliche Finanzierungslücke. Einen Studienkredit von dieser Höhe möchte ich vermeiden, da er in Zukunft eine finanzielle Belastung darstellen könnte, die mein weiteres Studium behindert. Diese Situation ist besonders schwierig für Absolventen in den Geistes- und Bildungswissenschaften, wo die finanzielle Vergütung deutlich niedriger ist als in technischen oder wirtschaftlichen Fachbereichen. Aus diesem Grund suche ich die Hilfe individueller Sponsoren. Ich muss die Studiengebühren für das gesamte Jahr im September in der erste Oktoberwoche bezahlen (das genaue Datum steht noch nicht fest), daher bitte ich bis Ende September um Ihre Unterstützung.
Unterstützen können Sie mich hier :

IBAN: SK1111000000002936430090
Kontoname: Aneta Juhaniakova
Oder hier :

PayPal: aneettax@gmail.com
Danke an alle, die mich unterstützt haben!
Möchten Sie mehr erfahren oder haben Sie eine Frage?
Mail: anetajuhaniakova@gmail.com
Tel.: +421 917 385 896
Zuletzt aktualisiert: 28.08.2025
Der Stand der Sammlung wird an jedem geraden Datum aktualisiert.